Die Ketten zerbrechen - Ökumenischer Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche


Pfarrer Hans Lagler, Stadtpfarrer Herbert Döller, evangel. Pfarrer Siegfried Kolck-Thudt und Pfarrmoderator Martin Talnagi legen das verbindende Band über die zerbrochenen Ketten

Anlässlich der Gebetswoche um die Einheit der Christen kamen am 22. Jänner evangelische und katholische Christen in der Stadtpfarrkirche zusammen und feierten gemeinsam Gottesdienst. Erfreulicherweise nahm auch eine Gruppe aus der Pfarre Steinakirchen/Forst in Begleitung ihres Pfarrers Hans Lagler an diesem ökumenischen Gottesdienst teil.
Die Texte der Feier waren von den christlichen Kirchen in der Karibik vorbereitet worden und betonten besonders das rettende und befreiende Handeln Gottes in der Geschichte. Die niederdrückenden Lebensumstände, unter denen viele Menschen auch heute leiden müssen, wurden symbolisch dargestellt durch Ketten.
Mit der Bitte an Gott, „die Ketten zu zerbrechen, die uns versklaven und stattdessen ein Band der Liebe und Gemeinschaft zwischen uns zu knüpfen“, wurde deutlich, dass Christen jedweder Konfession ein gemeinsames großes Anliegen haben, das eine Einheit stiftet, die tiefer liegt als alle konfessionellen Unterschiede.
Veranschaulicht wurde diese Einheit unter den Christen, indem alle Mitfeiernden beim Friedensgruß die ausgeteilten Bänder miteinander verknüpften und über die Ketten legten.


Bericht PAss Roswitha B.
Fotos: Christine E.

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