Maiandachten 2018


1. Maiandacht beim großen Kreuz beim Friedhof


2. Maiandacht bei der Kapelle am Mühlberg


3. Maiandacht bei der Schnabelbergkapelle


4. Maiandacht bei der Seebergkapelle

1. Maiandacht beim "Großen Kreuz" im Vogelsang -2. Mai 2018

„Willkommen Mai, mit frommem Sinn, so gehen wir zu Maria hin.“ Mit diesem Satz aus dem Jahr 1284 grüßte Pfarrer Herbert Döller in der vergangenen Woche alle Mitfeiernden bei der 1. Maiandacht beim "Großen Kreuz" neben dem Friedhof im Vogelsang.
Pfarrer Döller wies darauf hin, dass vom Kapuzinerkloster vor der Stadt bis hierher in den Vogelsang ein "Kreuzweg" geführt hat und Ende des 19. Jahrhunderts hier der Friedhof angelegt wurde und dieses Eck vom Friedhof ausgespart blieb, weil hier eben diese Kapelle schon gestanden ist. Pfarrer Döller erwähnte, dass seit damals es schon die Verehrung der Gottesmutter im Monat Mai gibt und in der Betrachtung sagte er:" Die heutige Maiandacht hält uns Maria vor Augen, die "unter dem Kreuz steht". Zum Einen ist sie die "Schmerzhafte Mutter", die bis zuletzt auf die grenzenlose Liebe Gottes vertraut, zum Zweiten ist sie auch unsere Mutter, die uns Jesus gegeben hat. So knüpft Jesus gleichsam- vom Kreuz herab - ein Band der gegenseitigen Liebe", die im Gebet und im Gedenken füreinander bei der gemeinsamen Feier und bei der anschließenden Agape auch zum Ausdruck gebracht wurde.

2. Maiandacht bei der Kapelle am Mühlberg 16. Mai 2018

“Ganz schön bist du, Maria! In der dritten Maiwoche konnte die Maiandacht der Pfarre Waidhofen bei der vor einigen hundert Jahren von einem Knecht vom Hause Untermühlberg errichteten und begehbaren Kapelle am Mühlberg gefeiert werden.
Stadtpfarrer Herbert Döller hieß alle, die gekommen waren, herzlich willkommen und stellte die Feier unter das Thema: "Ganz schön bist du, Maria". Bibelstellen, Betrachtungen, Gebete, Fürbitten und die gemeinsam gesungenen Marienlieder brachten das Lob, den Dank und die Bitten der Menschen auch unserer Zeit zum Ausdruck.
Die Familien vom Ober-und Untermühlberg, die seit 1923 gemeinsam Eigentümer dieser schönen Marienkapelle sind, luden hernach zu einer Stärkung ein, die von allen dankbar angenommen wurde und noch Gelegenheit bot, den Abend in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.

3. Maiandacht bei der Schnabelbergkapelle

So wie im letzten Jahr, so versammelte sich auch heuer wieder auf Einladung von Herrn Haberkorn eine große Feiergemeinschaft zur Maiandacht bei der Schnabelbergkapelle. Mit dem Blick auf den Sonntagberg erwähnte Stadtpfarrer Herbert Döller diese alte Verbindung hinüber zur Basilika, die durch den Abbau des Marmors am Schnabelberg zustande kam, da er auf dem Sonntagberg beim Kirchenbau verarbeitet wurde.
In seiner Predigt wies er auch auf den kommenden Dreifaltigkeitssonntag hin und hob die Verbindung Mariens mit der heiligsten Dreifaltigkeit besonders hervor mit den Worten: „MARIA ist die Tochter des Himmlischen Vaters, sie ist die Mutter des Erlösers Jesu Christi und die Braut des Hl. Geistes! Mit allen göttlichen Personen ist sie verbunden in einer ganz besonderen und einmaligen Beziehung und in dieser Beziehung steht sie auch zu den Menschen, deshalb wird sie auch oft als die Immerwährende Hilfe bezeichnet.“
So wurden ihr auch alle Bitten, die die Menschen bewegen, anvertraut und in den Gebeten und Liedern das Lob und der Dank an Gott und an die himmlische Mutter besungen, während die Abendsonne sich neigte und ihre letzten Strahlen die Gemüter erhellten.
Dankbar verbrachten alle, gestärkt an Leib und Seele, in luftigen Höhen einen schönen gemeinsamen Abend.

Maiandacht bei der Seebergkapelle –Dreifaltigkeitssonntag 2018

Am letzten Maisonntag, es war heuer der Sonntag nach Pfingsten, feierte die Stadtpfarre bei der Seebergkapelle, im wohltuenden Schatten der alten Bäume, die letzte Maiandacht.
Mit der Seeberggemeinschaft waren bei der Feier, die Stadtpfarrer Herbert Döller wieder sehr ansprechend gestaltete, viele im Gebet und Gesang vereint. Im Namen der Seeberggemeinschaft lud Thomas Handsteiner anschließen zu Kaffe und hausgemachten Mehlspeisen, die von allen gerne angenommen wurden.
Mit den freiwilligen Spenden unterstützen sie schon über Jahre die Sozialarbeit von Bischof Schäffler in Parnaiba in Brasilien, dafür sprach ihnen auch der Stadtpfarrer seinen Dank aus.



Bericht und Fotos: Christine E.

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