Was glaube ich? Was glaubst du?


Die Jugendlichen der Pfarre mit den Zeichnungen über ihren Glaubensweg

Diese Frage stellten die Jugendlichen unserer Pfarre zu Beginn der zweiten Messe am Sonntag, den 15. April mit einem selbst verfassten Poetry Slam in den Raum. Bei der Jugendklausur im Februar dieses Jahres hatten sie sich genau mit dieser Frage auseinander gesetzt und ließen bei dieser Messe die Mitfeiernden Anteil nehmen an ihren Gedanken und Einsichten.
Beim Glaubensbekenntnis hatten alle Mitfeiernden die Gelegenheit zuerst selbst heraus zu finden, welcher Satz aus diesem Bekenntnis zur Zeit die größte Bedeutung für sie hat.
Anschließend stellten die Jugendlichen die Inhalte vor, die für sie wichtig sind. Das war zunächst der Satz „Ich glaube an Gott“, als Grundlage jeden Glaubens. Sehr wichtig ist für die Jugend natürlich die Gemeinschaft, aber auch die Gewissheit, dass Gott vergibt und auch uns die Kraft zur Vergebung schenkt, ohne die ein friedliches Zusammenleben nicht möglich ist.
Beim „Treffpunkt Kirchenplatz“ wurden auch die Bilder, die die Jugendlichen bei ihrer Klausur zu ihrem bisherigen Glaubensweg gezeichnet hatten, ausgestellt.

Text des Poetry Slams der Jugend:

Was glaube ich? Und was glaube ich nicht?

Wer glaubt an Feen, Einhörner und Magie?
Und war Harry Potter vielleicht doch eine Biografie?
Das ist doch reine Fantasie.
Wer glaubt denn heute sowas noch?
Glauben tun die Leute doch.

Und was glaube ich?

Sind die Illuminaten real?
Und ist das für mein Leben nicht eigentlich egal?
Denn auch wer sowas gar nicht kennt,
hat im Leben nichts verpennt.
Wer kann das Ganze schon beweisen?
Man muss das alles einfach glauben.

Doch was glaube ich?

Ist da wirklich dieser Gott, der alles sieht, was auch geschieht?
Wir sollen an einen glauben, den wir gar nicht sehn.
Und wie soll ich das jetzt verstehn?
Gott hat die Welt und uns Menschen erschaffen. Er wacht über uns und vergibt alle Sünden.
Und wir sollen das jetzt in der Welt verkünden?
Für manche macht das keinen Sinn,
die kriegen das auch ohne hin.

Aber was glaube ich? Was glaubst du?



Bericht PAss Roswitha B.
Fotos: Christine E.


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