Maiandachten 2016


Maiandacht bei Fam. Stockinger am 18. Mai

Maiandacht beim Haus Hinterholz am 11. Mai
Großen Anklang fand die Maiandacht am 11. Mai beim Haus Hinterholz in der Redtenbachstraße. Der Bildstock war ursprünglich im Jahr 1923 zu Ehren der Rosenkranzkönigin erbaut worden und wurde 2006 von der Familie Schatz wegen Verlegung der Straße an einer neuen Stelle wieder aufgebaut. Pfarrer Herbert Döller stellte in seiner Ansprache Maria als Mutter der Barmherzigkeit in den Mittelpunkt, die es geschafft hat, sich ganz Gott anzuvertrauen. Er forderte aber auch dazu auf, Barmherzigkeit nicht nur in Anspruch zu nehmen, sondern auch selbst zu üben. Ein herzliches Dankeschön gilt der Fam. Schatz, die im Anschluss an die Maiandacht alle, die mitgefeiert hatten, großzügig bewirtete.

Maiandacht bei Fam. Stockinger am 18. Mai
Am Mittwoch, den 18. Mai 2016 fand bei Familie Stockinger eine Maiandacht statt. Der Nischenbildstock mit einer Lourdes - Statue, einem schmiedeeisernen Gitter und der Inschrift " Maria bitte für uns" wurde im Jahre 1966 von Leopold und Aloisia Stockinger für Frieden und Segen im Hause erbaut und von Msgr. Helmut Peter gesegnet. Kaplan Martin Talnagi stellte in seiner Ansprache die Gottesmutter Maria als Vorbild des Glaubens und der Demut vor. So wie Maria tief mit ihrem Sohn verbunden war, ist das Gebet zur Gottesmutter und ihre Fürsprache für uns in gleicher Weise Zeichen und Ausdruck dieser Verbundenheit. Im Anschluss an die Maiandacht waren alle Mitfeiernden zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Ein herzliches Dankeschön gilt der Familie Stockinger, die für Speis und Trank sorgte.

Andacht und Segnung der neu restaurierten Floriani- Kapelle vor dem Ybbsturm am Graben
Was wohl viele Waidhofner in den letzten Wochen nicht übersehen konnten, ist die erfreuliche Tatsache, dass neben der Restaurierung des hl. Nepumuk auf der Unterzellerbrücke auch die Floriani-Kapelle neben dem Ybbsturm am Graben außen und innen generalsaniert und mit neuer Farbe versehen wurde. Für die sehr zufriedenstellende Ausführung dieser Arbeiten bürgt der Bauhof des Magistrates unter der Regie von Bauhofleiter Anton Pichler. Das Gemälde des hl. Johannes Nepomuk auf der Rückseite der Kapelle wurde fachgerecht von Hr. Martin Fuchs, Restaurator und Vergoldermeister aus Amstetten ausgeführt. So konnte wie vereinbart in der letzten Maiwoche eine Andacht zum hl. Florian dort abgehalten werden und Stadtpfarrer Mag. Herbert Döller sprach den Segen über das gelungene Werk aus. Es ist zu hoffen, dass auch die Restaurierung der großen Statue des hl. Florian dieser schon bald 300 Jahre alten Kapelle im kommenden Jahr in Angriff genommen wird.

Letzte Maiandacht bei der Seebergkapelle
Am letzten Sonntag im Mai nützten viele die Gelegenheit, um im Schatten der alten Bäume rund um die schöne Kapelle im Seeberg Ruhe und Besinnung bei der Maiandacht mitten im Grünen zu finden. Stadtpfarrer Mag. Herbert Döller begrüßte alle Mitfeiernden, besonders die vielen Jugendlichen und lud alle ein, sich voll Vertrauen in den Schutz Marias zu stellen und sie zugleich zu loben an diesem schönen strahlenden Tag des Herrn. Zu seiner Betrachtung wählte der Stadtpfarrer das gemeinsam gesungene Lied "Meerstern ich dich grüße" und führte aus, dass der Name "Maria" ein alter Name (Mirjam) im Volk Israel war und in einer Übersetzung als "Stern des Meeres" gedeutet werden kann, das heißt, dass Maria uns Orientierung geben will auf dem weiten Meer unseres Lebens. Die weitere Strophe dieses alten Marienliedes besingt Maria als "Rose, ohne Dorne, du von Gott erkorne" und der Prediger wies auf die einzigartige Erwählung Mariens und ebenso auch auf die Erwählung aller Getauften im "Garten Gottes" hin. Daher, so sagt er, wer mit Christus verbunden lebt, erfährt dies als "Quelle aller Freuden" und Maria auch als "Trösterin im Leiden". Mit der letzten Strophe, die heißt: "Nimm uns in die Hände, uns das Glück zuwende" erinnerte er an die vielen, die im Gebet des Rosenkranzes, bei Wallfahrten oder einfach bei einem stillen Gebet im Vertrauen auf die Mutter des Herrn wieder Kraft geschöpft haben für ihr Leben. Zum Schluss führte er noch aus: "So ist Marienverehrung, liebe Schwestern und Brüder, nicht etwas Leeres, sondern sie ist gefüllt mit der Erfahrung vieler Menschen, mit der Dankbarkeit vieler Menschen, aber vor allem auch mit dem Wunder der Gnade Gottes." Gebete, Fürbitten und der feierliche Segen beschlossen die gemeinsame Feier. Im Namen der Seeberggemeinschaft sprach Ing. Thomas Handsteiner Stadtpfarrer Döller seinen Dank aus, sowie allen die gekommen waren und lud noch zum gemütlichen Beisammensein ein bei Kaffee und hausgemachten Mehlspeisen, die die Seeberggemeinschaft jährlich als Unterstützung für die Arbeit von Bischof Schäffler zur Verfügung stellt. Gleichzeitig dankte er den vielen Jugendlichen, die tatkräftig stets diese Aktion unterstützen und wünschte, dass dies auch in Zukunft so sein möge.


Berichte: PAss Roswitha B., Kaplan Martin T., Christine E.
Fotos: Christine E.

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