Osternachtfeier
 
  Osternachtfeier (Foto: Entzünden der Osterkerze am Osterfeuer und Gottesdienst- Osternacht)
Die Feier der Osternacht ist der Höhepunkt des österlichen Triduums. Wir feierten das Fest unserer Erlösung.
Auf die Lichtfeier folgte der Wortgottesdienst, danach die Tauffeier und die Eucharistiefeier.
In der abendlichen Dunkelheit des Karsamstags wurde vor der Kirche ein Holzfeuer angezündet. Das Feuer gesegnet und in die Osterkerze, Symbol für Christus, den Auferstandenen, wurden in die mit Symbolen geschmückte Kerze für Jesu Wunden 5 Naegel eingefügt und an diesem Feuer entzündet. Mit dem dreimaligen Ruf des Priesters "Lumen Christi" zog der Klerus mit den Ministranten in die dunkle Kirche ein. Mit der festlichen Begrüßung des Lichtes, dem "Deo gratias" und dem Entzünden aller Kerzen wurde deutlich, dass Christus die Dunkelheit des Todes in seinem Tod und seiner Auferstehung überwunden hat.

Im Exultet - dem Osterlob wurden die Heilstaten Gottes an uns besungen und besonders für Jesus Christus gedankt: "O glückliche Schuld, welch großen Erlöser hast du gefunden!"
Nach dem Wortgottesdienst ertönte der große Lobgesang - das Gloria unter festlicher Orgelbegleitung und Glockengelaeute. Der Osterjubel fand seinen Höhepunkt im feierlichen Osterhalleluja. Dann folgte die Taufwasserweihe, die Erneuerung des Taufversprechens und die feierliche Taufe von Jakob Pöchlauer und Tobias Piaty. Am Ende des Gottesdienstes wurde nochmals das Osterlicht für die Osterprozession an alle Mitfeiernden verteilt und dem Allerheiligsten folgte eine große Schar von Glaeubigen singend und betend zur Mariensaeule, wo Stadtpfarrer Mag. Herbert Döller seine Osterwünsche, seinen Dank und den Ostersegen spendete.

Foto: Osterprozession zur Mariensaeule und Ostersegen.

Am Ostersonntag, dem Hochfest der Auferstehung des Herrn wurde ein sehr festliches Osterhochamt gefeiert. Das ist die angemessene Weise, "Ostern" durch die Liturgie zur "Sprache" zu bringen, im Verkünden der frohmachenden Botschaft - dem Evangelium und in der Eucharistiefeier, in der sich Jesus in seiner Liebe an die Seinen hingibt. Chor und Orchester der Stadtpfarre Waidhofen/Ybbs unter der Leitung von Anton Steingruber brachten unter anderem das Ordinarium aus der Missa solemnis KV 337 v. W.A. Mozart und als feierlichen Schlussgesang das "Halleluja" von G. F. Haendel zur Aufführung. Als sehr gerne gehörte Solisten wirkten mit: Edith Kaltenböck - Sopran, Martina Franz Riegler - Sopran, Doris Pfleger - Alt, Robert Aigner - Tenor, Herbert Guschelbauer - Bass und an der Orgel - Walter Zambal.
Stadtpfarrer Mag. Herber Döller betete beim feierlichen Schlusssegen: "Unser Erlöser hat uns durch die Tage seines Leidens zur österlichen Freude geführt; er geleite euch alle Tage des Lebens bis zu jener Osterfreude, die niemals endet!"

( Fotos: Ostersonntag, Evangelium - Frohe Botschaft, Osterkerze- Kreuz und Auferstandener;)
 

   

   

   

   

 

 

 

 

(Bericht: Christine E.)

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